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Neues E-Book: Pompeji in Leben und Kunst von August Mau

cover_pompeij_200Am 24. August des Jahres 79 n. Chr. ereignete sich der letzte große Vulkanausbruch des Vesuv. Die durch frühere Eruptionen aufgehäuften Steinmassen, Asche und Bimsstein, stürzten in den Krater, wurden wieder ausgeworfen und verschütteten die Umgebung des Vulkans. Mit starken Regengüssen schlammartig vermischt, strömten sie über Herculaneum nach Westen. Der Nordwind trieb eine gewaltige Wolke über Pompeji und die Sarnoebene, aus der zuerst Bimsstein bis zu einer Höhe von 2–3 Metern, dann Asche und zugleich auch Regengüsse fielen, die eine Höhe von 1½–2 erreichten. Mit dem Beginn des Aschenregens erfolgten gleichzeitig heftige Erdstöße, die auch weiterhin fortdauerten.

Vor diesem verhängnisvollen Ausbruch galt der Vesuv als ein längst erloschener Vulkan. Diese Eruption des Vesuvs verschüttete die Stadt vollständig, konservierte sie dabei weitgehend. Im Laufe der Zeit wurde sie vergessen. Erst nach ihrer Wiederentdeckung im 18. Jahrhundert begann die zweite Geschichte der Stadt, in deren Verlauf Pompeji zu einem zentralen Objekt der Archäologie und der Erforschung der antiken Welt wurde. Pompeji, eine der am besten erhaltenen antiken Stadtruinen, wurde zu einem bekannten und stark rezipierten Begriff.

Der deutsche Archäologe Mau verfasste neben seinen Forschungsberichten im Jahr 1908 auch diese interessante und allgemeinverständliche Darstellung Pompejis, die bis heute als Standardwerk gilt und hiermit erstmals als E-Book vorliegt. Beginnend mit der Entstehung, der Geschichte und dem Untergang Pompejis beschreibt Mau alle wichtigen Gebäude und Plätze der Stadt. Darüber hinaus erörtert er die Architektur- und Kunstgeschichte Pompejis. Auch die untergegangene Nachbarstadt Herculaneum bleibt nicht unberücksichtigt: In einem ausführlichen Kapitel widmet sich Mau der Ausgrabung Herculaneums, die zu seiner Zeit gerade begonnen wurde. Dieses E-Book ist mit über 300 Fotografien und Zeichnungen außerordentlich reich bebildert und bietet so einen genauen Einblick in das antike Pompeji sowie in die Geschichte der Ausgrabungen dieser historischen Stätte.

Dieses E-Book kostet 4,99 €.

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Gastbeitrag über ihren Weg zum Selfpublishing von Brigitte Teufl-Heimhilcher

Anlässlich der Neuveröffentlichung ihres Buches „Mütter, Töchter und andere Krisen“ durch Amazon Publishing freuen wir uns über diesen Gastbeitrag der erfolgreichen und Autorin und Selfpublisherin Brigitte Teufl-Heimhilcher:

Mein Weg zum Selfpublishing

cover_politik_rote_rosen_200Nachdem ich zuallererst auf einen Druckkostenzuschuss-Verlag hereingefallen bin, folgte bald die übliche Ochsentour zu Verlagen und Agenten.

2010 konnte ich ein Sachbuch zum Thema Allergiebekämpfung bei einem Kleinverlag unterbringen – die Freude war groß aber kurz, denn der Verlag hat zwar ein hübsches Cover und ein tadelloses Lektorat finanziert, leider schienen seine finanziellen Möglichkeiten damit erschöpft, denn Werbung wurde so gut wie keine gemacht.

2011 konnte ich dann ein Belletristik-Manuskript in einem Spezialverlag unterbringen. Die Zusammenarbeit mit der Lektorin war erfreulich, aber da die Bücher ausschließlich in personalisierter Form angeboten werden, sind sie für den normalen Leser zu teuer.

Amazon als Chance

Ebenfalls 2011 begann Amazon in Deutschland sein Selfpublisher Programm, das fand ich cover_paragrafen_200spannend. Rasch entschlossen kaufte ich die Rechte an meinem Erstling zurück, knipste ein wenig in die Blumenwiese, hielt dies für ein taugliches Cover und lud meine Textdatei hoch. Der Erfolg war entsprechend bescheiden, und langsam begann ich – wie viele andere auch – zu verstehen, dass Selfpublishing zwar eine tolle Chance, aber keine einfache Sache war.

Brigitte Teufl-Heimhilcher Die andere Schwester des Papstes Bei Amazon kaufenFür meinen Roman „Die andere Schwester des Papstes“ hätte ich 2012 zwar einen Verlag begeistern können, das Buch wäre allerdings erst Ende 2013 erschienen. Da es jedoch brandaktuelle Themen behandelte, entschloss ich mich, es als Selfpublisher herauszubringen.
Zwei weitere Manuskripte, die in meiner digitalen Schublade schlummerten, wurden ebenfalls zum Leben erweckt, mein Leben als Selfpublisher hatte begonnen.

Multitalente sind selten

Zuallererst habe ich gelernt, dass nur wenige Multitalente imstande sind, wirklich alles selbst zu machen. Der eine braucht vielleicht Hilfe beim Marketing, der andere in der technischen Umsetzung und jeder, aber wirklich jeder, sollte sich zumindest ein Korrektorat leisten.
Was mich betrifft, so benötigte ich vor allem Hilfe bei der technischen Umsetzung, die ich bei „mach-mir-ein-ebook“ gefunden habe. Die Zusammenarbeit mit Melanie Jungierek ist hervorragend, denn sie arbeitet prompt, professionell und problemlos.

humor_200_2Auch wenn der Buchhandel uns meidet, wie der Teufel das Weihwasser, und manche Verlage sich redlich bemühen, Selfpublisher als die schlechteren Autoren hinzustellen, sind die Bücher der sog. „Indies“ in der Zwischenzeit eine unübersehbare Größe am Buchmarkt geworden, wie die Amazon-Top-Listen immer wieder eindrucksvoll beweisen.

Das Leben als Selfpublisher ist spannend und ereignisreich – aber leider nicht ganz einfach …

Das Problem besteht vor allem darin, in der Masse der auf dem Markt befindlichen Bücher gefunden zu werden.
Da uns „Indies“ der Weg in die Buchläden zumeist versperrt ist, sind wir umso mehr auf Sichtbarkeit im weltweiten Netz angewiesen.
Dabei sind Selfpublisher in aller Regel durchaus bescheiden: Jeder neu hinzugekommene Leser ist ein Gewinn, jede gute Rezension Anlass für eine kleine Feier.
Um neue Leser auf uns aufmerksam zu machen, scheuen wir auch nicht davor zurück Lesungen vor halb leeren Reihen abzuhalten, Bücher als Rezensionsexemplare zu verschenken, Preisaktionen zu machen oder das Buch gar zum Gratis-Download anzubieten.

Spannende Zukunft

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Mit Hilfe von Bloggern und Preisaktionen ist es mir immerhin gelungen, den Verkauf meines Buches „Mütter, Töchter und andere Krisen“ so anzukurbeln, dass Amazon Crossing (die deutsche Verlagstochter) auf mich aufmerksam wurde, und das Buch in diesen Tagen als Verlagsbuch neu präsentiert. Der Erfolg bleibt abzuwarten – die Hoffnung lebt.